FAQ - Frequently Asked Questions
Mögliche Auslöser können sein:
- Gewitter / Lärmbelästigung
- Sylvester / Feuerwerk
- Zwingerhaltung
- Autofahrten / Reisen
- Aufenthalt in Tierpension
- Besuche beim Hundefriseur / Tierarzt
- Geringe Sozialkontakte (zu langes/häufiges Alleinsein)
- Trennungsangst
- Depression
- Haltung mehrerer bzw. neuer Haustiere
- Unklare Rangordnungsverhältnisse
- Veränderungen in der Wohnung (z.B. neuer Teppich, Möbel, Geräusche usw.)
- Umzug
- Kinder / Familienzuwachs / Partnerwechsel
- Stillzeit
Hunde zeigen oft Appetitlosigkeit, Nervosität, Hecheln, Schlafstörungen, exzessives Putzverhalten (Lecken), verminderten Spieltrieb sowie (vermeintliche) Aggressivität. Manche Hunde erbrechen sich auch häufig, benagen ihre Gliedmaßen oder den Schwanz und Jaulen und Bellen viel und ohne ersichtlichen Grund.
Katzen ziehen sich oft zurück, verstecken sich, urinieren unkontrolliert oder zeigen aggressives Verhalten wie Fauchen, Kratzen und Beißen. Weiterhin sind Erbrechen, vermehrte Lautäußerungen und eine stets geduckte Körperhaltung mit hängenden Ohren und Schwanz sowie ein übersteigerter Putztrieb ein Zeichen von Angst und Stress.
Ja.
Oft reichen schon alternative Behandlungsansätze, um dem Tier die Angst zu nehmen.
Ja.
Unsauberkeit bei Katze und Kater ist ein sehr häufiges Zeichen dafür, dass das Tier unter Stress und Angst leidet.
Ja.
Es kann dadurch mit der Zeit zu Organerkrankungen wie Hautproblemen, Verdauungsstörungen, Herz-Kreislauf-Störungen und Erkrankungen des Zentralnervensystems kommen.
In jedem Fall sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden, bevor man sich für eine Behandlung entscheidet. Unverzichtbar ist es, die Ursachen der Verhaltensstörung zu beheben. Eine Verhaltenstherapie ist deshalb begleitend zu jeder Maßnahme unbedingt anzuraten. Gegebenenfalls ist auch die Gabe von Psychopharmaka möglich, jedoch muss hier mit Nebenwirkungen gerechnet werden. Weiterhin kann der Einsatz von Pheromonen oder alternativen Therapiemöglichkeiten erfolgreich sein.